Hochzeit in Borken mit besonderen Überraschungen
Kirchliche Trauung



Sarah und Tim durfte ich an ihrem Hochzeitstag in Borken fast zwölf Stunden begleiten. Geplant waren zunächst acht Stunden, doch im Laufe des Abends entschieden die beiden ganz spontan, die Reportage zu verlängern. Eine Entscheidung, die ziemlich gut zu diesem Tag passte: entspannt geplant, ohne unnötigen Zeitdruck und mit viel Raum für alles, was sich unterwegs entwickelte.
Los ging es mit einem Paarshooting an der Jugendburg Gemen, später folgten die Trauung mitten in Borken, ein ziemlich besonderer Empfang und schließlich die Feier im Haus Fliederbusch. Was mir von diesem Tag besonders geblieben ist, sind aber weniger die einzelnen Stationen als die vielen persönlichen Momente dazwischen – und natürlich die Musik, die bei Sarah und Tim eine ganz besondere Rolle spielte.
Entspanntes Paarshooting an der Jugendburg Gemen
Sarah und Tim hatten sich ganz bewusst dafür entschieden, ihre Paarfotos bereits vor der Trauung zu machen. Als Location hatten sie sich die Jugendburg Gemen ausgesucht. Rund um die Burg gibt es viel Platz und ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sodass wir uns für das Shooting ausreichend Zeit nehmen konnten.
Besonders schön waren für mich die Bereiche rund um den Wassergraben und der Burghof. Unterschiedliche Hintergründe, viel Weite und trotzdem eine ruhige Atmosphäre – ideale Voraussetzungen, um nicht ständig von einem Ort zum nächsten wechseln zu müssen.
Sarah und Tim waren dabei von Anfang an sehr entspannt. Sie hatten selbst einige Ideen mitgebracht, gleichzeitig aber auch genug Vertrauen, einfach entstehen zu lassen, was sich gut anfühlte.
Genau diese Mischung mag ich bei einem Paarshooting am Hochzeitstag. Es gibt eine grobe Richtung, aber keinen festen Ablauf mit einer Pose nach der anderen. Wir bewegen uns, reden, lachen und nutzen das, was die Umgebung gerade hergibt.
Dadurch entstehen Bilder, die nicht nach einem klassischen Fotoshooting aussehen, sondern viel mehr nach den beiden selbst. Gerade weil wir keinen Zeitdruck hatten, blieb das Ganze locker und wurde nicht zu einem Programmpunkt, der möglichst schnell erledigt werden musste.
Im Anschluss kam noch die Familie dazu. Gemeinsam entstanden verschiedene Familien- und Gruppenfotos, bevor es für Sarah und Tim weiter zur Trauung nach Borken ging.
Ein Moment, mit dem wirklich niemand gerechnet hatte
Die Trauung fand anschließend in der St.-Johannes-Kirche mitten in Borken statt. Dass Musik an diesem Tag eine Rolle spielen würde, passte zu Sarah – schließlich singt sie selbst in einer Band.
Was allerdings passieren sollte, wusste vorher niemand. Weder Tim noch die Gäste – und auch ich nicht.
Während der Trauung stand Sarah plötzlich auf und begann für Tim zu singen. Ein sehr persönlicher Moment, der vollkommen unerwartet kam.
Entsprechend echt waren die Reaktionen. Tim war sichtlich überrascht und emotional, genauso wie viele der Gäste.
Für mich sind genau solche Situationen der Grund, warum ich Hochzeiten am liebsten als Reportage begleite. Man kann diesen Moment nicht nachstellen und man könnte ihn vorher auch kaum planen. Er passiert einfach.
Meine Aufgabe ist dann nicht, ihn zu beeinflussen, sondern aufmerksam zu sein und die Reaktionen genauso festzuhalten, wie sie in diesem Augenblick entstehen.
Eine besondere Überraschung nach der Trauung
Direkt nach der Trauung wartete schon die nächste Überraschung auf Sarah und Tim. Da Sarah bei der Feuerwehr und im Rettungsdienst arbeitet, hatten ihre Kolleginnen und Kollegen einen besonderen Empfang für die beiden vorbereitet.
Vor der Kirche warteten Einsatzfahrzeuge und einige bekannte Gesichter aus ihrem beruflichen Umfeld. Damit hatten die beiden nicht gerechnet.
Auch ein Schornsteinfeger gehörte zum Empfang – ebenfalls ein Mitglied der Feuerwehr und an diesem Tag natürlich als Glücksbringer dabei.
Sarah und Tim durften sich einen kleinen Glücksbringer aussuchen, bevor anschließend gratuliert und gemeinsam angestoßen wurde.
Solche Momente erzählen für mich viel über eine Hochzeit. Sie zeigen nicht nur das Paar, sondern auch die Menschen, die zu ihrem Leben gehören.
Deshalb richtet sich meine Kamera an einem Hochzeitstag nicht ausschließlich auf Braut und Bräutigam. Mindestens genauso wichtig sind für mich die Reaktionen und kleinen Begegnungen rundherum.
Sektempfang und Feier im Haus Fliederbusch
Nach dem Empfang ging es weiter zum Haus Fliederbusch in Borken. Der Außenbereich bot einen schönen Rahmen für den Sektempfang und gleichzeitig genug Platz, damit sich die Gesellschaft erst einmal ganz entspannt verteilen konnte.
Es wurde gratuliert, miteinander gesprochen und angestoßen. Zwischendurch entstanden weitere Bilder, ohne dass dafür ein eigener Programmpunkt nötig gewesen wäre.
Später ging es für alle in den Saal. Die runden Tische und die moderne Beleuchtung sorgten für eine angenehme Atmosphäre und einen schönen Übergang in den Abend.
Nach einigen Reden wurde das Essen direkt auf Platten an den Tischen serviert. Jeder konnte sich nehmen, worauf er gerade Lust hatte, und trotzdem blieb die Gesellschaft zusammen am Tisch.
Gerade während des Essens und zwischen den einzelnen Programmpunkten entstehen oft viele meiner liebsten Bilder. Kleine Gespräche, ein Blick quer durch den Raum, Reaktionen auf eine Rede oder einfach jemand, der herzhaft lachen muss.
Nichts davon steht auf einem Ablaufplan. Und genau deshalb gehört es für mich genauso zu einer vollständigen Hochzeitsreportage.
Aus acht Stunden wurden fast zwölf
Ursprünglich hatten Sarah und Tim mich für acht Stunden gebucht. Im Laufe des Abends merkten die beiden aber schnell, dass sie gerne noch mehr von ihrer Feier festgehalten hätten.
Also wurde spontan verlängert.
Für mich war das natürlich schön, weil dadurch auch der Teil des Tages Teil der Reportage wurde, der sich kaum vorhersehen lässt: wenn das offizielle Programm langsam endet und die Feier ihren eigenen Rhythmus entwickelt.
Und bei Sarah und Tim bedeutete das vor allem: Musik.
Sarah stand auch während der Party wieder am Mikrofon und sang den einen oder anderen Song. Danach dauerte es nicht lange, bis die Tanzfläche richtig voll wurde.
Hochzeitstanz, ausgelassene Stimmung und später der Schleiertanz waren für mich ein schöner Abschluss eines Tages, der ruhig begonnen hatte und am Ende ziemlich lebendig wurde.
Ein Hochzeitstag, der zu Sarah und Tim passte
Wenn ich an diese Hochzeit in Borken zurückdenke, ist es vor allem die Mischung, die mir im Gedächtnis geblieben ist.
Das entspannte Paarshooting an der Jugendburg Gemen. Sarahs überraschender Gesang und Tims Reaktion darauf. Der Empfang durch die Feuerwehr. Die Gespräche und Reden beim Abendessen.
Viele unterschiedliche Situationen, die trotzdem ganz selbstverständlich zusammengehörten.
Und später dann eine volle Tanzfläche, Musik und ein Schleiertanz zum Abschluss meiner Reportage.
Entspannt, emotional, musikalisch und irgendwann ziemlich ausgelassen – ohne dass sich der Tag dabei jemals künstlich angefühlt hat.
Genau so darf eine Hochzeit für mich sein: mal laut, mal leise – aber immer ehrlich und echt.
Ihr plant eure Hochzeit in Borken oder im Münsterland?
Wenn ihr euch für euren Hochzeitstag ebenfalls natürliche Bilder und eine ruhige, unaufdringliche Begleitung wünscht, schaut euch gerne noch weitere meiner Hochzeitsreportagen an.
Und wenn ihr das Gefühl habt, dass meine Art zu fotografieren zu euch passen könnte, erzählt mir gerne von euren Plänen.

























































































